Starke Frauen - über Flucht, Mut und ein neues Leben

Starke Frau auch ohne Hände
Bildrechte: Claudia Warneke

So sehen starke Frauen aus. Vom 2. bis 17. Februar 2019 sind ausdrucksstarke Portraitfotos von Claudia Warneke in der Michaelskirche in Weiden zu sehen. Die starken Frauen, denen man dort begegnet, teilen ihre Geschichte und ihr Herz mit den Ausstellungsbesuchern.

Die Fotografin Claudia Warneke lernte Frauen kennen, die aus ihrer Heimat fliehen oder aus anderen Gründen einen Neuanfang wagen mussten. Sie hörte sich ihre Geschichten an und erfuhr, was ihnen Mut gibt und Hoffnung schenkt - den oft bedrückenden Lebensumständen zum Trotz.

Dieses Foto-Projekt ist für die Fotografin ein Herzensanliegen: „Wenn du siehst, dass es jemand anderes geschafft hat, wenn du seine Geschichte kennst, seine Ängste und seine Stärke, ist es viel einfacher selber wieder Mut zu fassen. Deshalb ist es so wichtig, diese Geschichten zu teilen.“ Sie entdeckte: „Starke Frauen gibt es in jedem Land, in jeder Kultur, in jedem Alter.“ So findet man in der Ausstellung sowohl ein Bild ihrer „Schwiegeroma“ und deren Fluchtgeschichte nach dem 2.Weltkrieg, als auch das Foto der 28-jährigen Masoumeh, die wegen politischer Verfolgung ihre Heimat Iran verlassen musste. Eine andere starke Frau ist Steffi, die als Tischtennisspielerin erfolgreich ist, obwohl sie ohne Hände geboren wurde.

Die Ausstellung wird organisiert vom Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz und wird am Samstag, den 2. Februar um 18 Uhr eröffnet. Sie ist in der Regel montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie im Anschluss an die Gottesdienste in der Michaelskirche zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Für Gruppen werden auf Anfrage Führungen organisiert. Darüber hinaus ist ein umfangreiches Rahmenprogramm geplant.