"Heimat" weiterdenken

Parkstein im Abendlicht
Bildrechte: Ilse Hauer

Geborene Oberpfälzer und Sudetendeutsche, Aussiedler aus Kasachstan, „Preußen“ aus Norddeutschland und Geflüchtete aus Syrien. Was führt Menschen in der Nordoberpfalz zusammen? Wie wurde sie für ganz verschiedene Menschen zur Heimat und wo gibt es bei uns zivilgesellschaftliche und demokratische Kräfte, um Heimat zu bewahren?
Im Rahmen einer Tagesfahrt am Donnerstag, den 3.Oktober 2019 spüren die Teilnehmer Orten und Ereignissen nach, die ein Teil der Oberpfälzer Heimat geworden sind. Sie führt von Windischeschenbach über Vohenstrauß, Floß, Weiden und Speinshart. Organisiert wird die Tour vom Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz (EBW) in Kooperation mit dem Netzwerk Inklusion.
Bettina Hahn, Geschäftsführerin des EBW, erläutert, worum es geht: „Heimat ist ein Begriff der oft benutzt und sehr vielfältig verstanden wird. Neben Orten sind damit auch Gefühle und Elemente des Alltagslebens verbunden. Wir wollen einen Blick auf einen besonderen Teil des Begriffs werfen: dem ‚Ankommen‘ und ‚Zusammenwachsen‘ in der Begegnung.“
Die Teilnehmer machen Station in einem Heimatmuseum und begegnen Engagierten in der Flüchtlingsarbeit. Sie erleben, wie neu Zugezogene einen ganzen Stadtteil prägen und gestalten, begeben sich auf Spurensuche im Kloster Speinshart und lassen den Tag beim Zoigl auf dem Schafferhof in Windischeschenbach ausklingen.
Eine Anmeldung ist bis 30.09.2019 erforderlich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro. Weitere Informationen beim EBW Oberpfalz unter ebw.oberpfalz@elkb.de oder 09621 496260.